Literatur

Sie war lange Zeit das Wichtigste überhaupt. Ein paar Liebhaber und Veteranen mögen sich an (meine Auftritte bei) Gerd Buurmanns „Literatur um Acht“ im Köln der Nuller Jahre erinnern, wo einige heute bekannte Schriftsteller/innen ihre ersten Texte vorgetragen haben.

Damals stellten sich auch bei mir erste „Erfolge“ ein:

2005

Nominierung für den Wiener Werkstattpreis

2006

Nominierung für den Putlitzer Preis (auf dem Weg zum Pulitzer Preis, ohne „T“)

2007

Gewinn des Wettbewerbs „Die Enkel des roten Großvaters erzählen“ vom Werkkreis Literatur der Arbeitswelt

 

Teilnahme am National Poetry Slam München

 

Gewinn des Aktion-Mensch-Wettbewerbs „Utopia. Die Gesellschaft von Morgen“ (erschienen bei Zweitausendeins)

2008

Teilnahme am National Poetry Slam Berlin

Ich habe Romane, Kurzgeschichten und zahllose Gedichte geschrieben. Das tue ich nun nicht mehr. Warum?

 – Die Zahl der Leser literarischer Zeitschriften ist heute geringer als die der Einsender. Das muss noch nichts heißen, denn letztere ist enorm. Bedenkt man aber, dass die veröffentlichten und noch hoffenden Einsender selbst zu den Lesern gehören, bleibt kaum noch echtes Publikum. Und: Wer liest noch Gedichte?

– Broterwerb, Familie, das Leben –die Kraft- und Zeiträuber sind unerbittlich.

– Wenn die Kreativität, der Geltungsdrang oder was immer den „Künstler“ antreibt nur eine Bahn hat, bleibt er bei seinem Stiefel, Erfolg hin oder her. Ich treibe und schreibe jetzt anderes: Lieder, Essays, Wissenschaft, illustriere gelegentlich.

Aber vieles ist zyklisch, kommt wieder, oder findet andere Wege. Comic-Szenarien reizen mich, ein uchronischer Roman, und/oder. Wer weiß?

In der Zwischenzeit unten ein paar Beispiele. Prosa-Interessierten möchte ich beispielhaft die Nummer 119 der Zeitschrift Lichtungen ans Herz legen (zwei kurze Erzählungen: Etwas ist falsch und Wenn du aufwachst, 2009, ISSN 1012-4705)